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Zweitwohnsitz auf Mallorca kaufen: Der Ratgeber für anspruchsvolle internationale Käufer

vor 4 Tagen
10 Min. Lesezeit
Zweitwohnsitz auf Mallorca kaufen: Der Ratgeber für anspruchsvolle internationale Käufer

Zweitwohnsitz auf Mallorca kaufen: Der Ratgeber für anspruchsvolle internationale Käufer

Ein zweites Zuhause auf Mallorca bedeutet für viele Menschen weit mehr als den Erwerb einer Immobilie. Es ist ein Rückzugsort, ein Platz für gemeinsame Zeit mit der Familie und die Möglichkeit, den mediterranen Lebensstil unabhängig von der eigenen Heimat zu genießen.


Manche Käufer träumen von einem historischen Stadthaus in einem mallorquinischen Dorf.

Andere suchen eine moderne Villa mit Meerblick, eine ruhige Finca im Grünen oder eine Wohnung in Strandnähe, von der aus sich das Inselleben ganz unkompliziert genießen lässt.


Doch zwischen dem Wunsch nach einer Immobilie und einem gelungenen Kauf liegen einige wichtige Entscheidungen. Neben Lage und Kaufpreis spielen die rechtliche Situation, die tatsächlichen Erwerbsnebenkosten, die steuerlichen Rahmenbedingungen und der Aufwand für die Betreuung der Immobilie eine entscheidende Rolle.


Gerade wenn Sie überwiegend im Ausland leben und Ihre Immobilie nur zeitweise nutzen, lohnt sich eine sorgfältige Planung.


Als Immobilienberater mit besonderem Schwerpunkt auf Pollença und dem Norden Mallorcas unterstütze ich Käufer dabei, Immobilien nicht nur nach ihrem ersten Eindruck, sondern nach ihren tatsächlichen Vorzügen und möglichen Risiken zu beurteilen.


In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf eines Zweitwohnsitzes auf Mallorca achten sollten und wie Sie eine fundierte Entscheidung treffen.


1. Welche Immobilie passt zu Ihrem Leben?


Bevor Sie mit der Suche beginnen, sollten Sie sich darüber klar werden, wie Sie Ihr zukünftiges Zuhause nutzen möchten.


Eine Ferienimmobilie, die Sie hauptsächlich im Sommer bewohnen, stellt andere Anforderungen als ein Haus, in dem Sie mehrere Monate im Jahr verbringen oder regelmäßig von Mallorca aus arbeiten möchten.


Stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Möchten Sie hauptsächlich im Sommer auf der Insel sein oder auch im Winter?

  • Bevorzugen Sie ein Haus im Dorf, eine Immobilie am Meer oder eine ländliche Finca?

  • Benötigen Sie zusätzliche Schlafzimmer für Familie und Gäste?

  • Soll die Immobilie sofort bezugsfertig sein oder kommt eine Renovierung infrage?

  • Möchten Sie das Haus ausschließlich selbst nutzen oder ziehen Sie eine Vermietung in Betracht?

  • Wer kümmert sich um die Immobilie, wenn Sie nicht auf Mallorca sind?


Je klarer Ihre Vorstellungen sind, desto gezielter lässt sich die Suche gestalten. So vermeiden Sie Besichtigungen, die nicht zu Ihren Anforderungen passen, und können unterschiedliche Immobilien sinnvoll miteinander vergleichen.


Wenn Sie sich zunächst einen Überblick über den Kaufprozess verschaffen möchten, finden Sie auf unserer Seite Immobilienkauf auf Mallorca – Informationen für Käufer weitere Informationen zur Planung Ihrer Suche.


2. Die richtige Lage: Wo möchten Sie auf Mallorca leben?


Mallorca bietet sehr unterschiedliche Wohnlagen. Die Entscheidung für eine bestimmte Region beeinflusst nicht nur den Alltag, sondern auch die Erreichbarkeit, die Pflege der Immobilie und die Art, wie Sie Ihre Zeit auf der Insel verbringen.


Im Norden Mallorcas finden Käufer unterschiedliche Möglichkeiten – vom historischen Ortskern bis zur Küstenlage oder zum ländlichen Anwesen.


Pollença: mallorquinischer Charakter und gewachsene Strukturen


Pollença ist besonders interessant für Käufer, die traditionelle Architektur, historische Gassen, Restaurants und ein authentisches Ortsleben schätzen.


Das Immobilienangebot reicht von Stadthäusern mit Innenhöfen über hochwertig renovierte Häuser bis hin zu Villen und Fincas im Umland.


Wer eine Immobilie sucht, die sich in eine gewachsene Umgebung einfügt und nicht ausschließlich auf das klassische Strandleben ausgerichtet ist, sollte Pollença näher kennenlernen.


Bei älteren Häusern ist allerdings wichtig, den baulichen Zustand, mögliche Renovierungsarbeiten und die rechtliche Situation vorhandener An- und Umbauten sorgfältig zu prüfen.


Port de Pollença: Wohnen am Meer


Port de Pollença eignet sich für Käufer, die den Strand, die Promenade, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten gerne in unmittelbarer Nähe haben.


Wohnungen und Penthäuser in Küstennähe können eine praktische Lösung für einen unkomplizierten Zweitwohnsitz sein. Villen in den umliegenden Wohnlagen bieten dagegen häufig mehr Privatsphäre und Außenflächen.


Bei einer Immobilie in Meeresnähe sollten Sie neben der Lage auch auf den Zustand der Außenbauteile, die Wartung und mögliche Einflüsse der salzhaltigen Luft achten.


Cala Sant Vicenç: Ruhe und Natur


Cala Sant Vicenç ist geprägt von kleinen Buchten, einer eindrucksvollen Küstenlandschaft und einer ruhigeren Atmosphäre.


Die Lage kann für Käufer interessant sein, die einen privaten Rückzugsort suchen und Natur und Erholung in den Vordergrund stellen möchten.


Entscheidend ist, ob die Erreichbarkeit, die vorhandene Infrastruktur und die Nutzungsmöglichkeiten der Immobilie zu Ihren persönlichen Plänen passen.


Ländliche Fincas: Freiraum und Privatsphäre


Eine Finca auf Mallorca bietet oft großzügige Grundstücke, Gärten, Terrassen und einen größeren Abstand zu Nachbarn.


Diese Art von Immobilie kann besonders reizvoll sein, wenn Sie Ruhe, Natur und ein hohes Maß an Privatsphäre schätzen.


Allerdings unterscheiden sich ländliche Immobilien erheblich hinsichtlich ihrer rechtlichen Situation, der Zufahrt, der Versorgung mit Wasser und Strom sowie des baulichen Zustands.


Eine vorhandene Bebauung bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Gebäudeteile rechtlich zulässig sind oder beliebig verändert werden dürfen. Auch die Möglichkeiten für spätere Erweiterungen sollten nicht ungeprüft vorausgesetzt werden.


Einen umfassenderen Vergleich der Wohnlagen finden Sie in unserem Mallorca-Wohnlagen-Guide.


3. Das Gesamtbudget richtig planen


Beim Kauf eines Zweitwohnsitzes sollte nicht allein der Angebotspreis ausschlaggebend sein. Entscheidend ist, welche Gesamtkosten beim Erwerb entstehen und wie hoch der laufende Aufwand für die Immobilie ausfällt.


Erwerbsnebenkosten: Was kommt zum Kaufpreis hinzu?


Die steuerliche Behandlung hängt unter anderem davon ab, ob Sie eine Bestandsimmobilie oder einen Neubau direkt vom Bauträger erwerben.


Grundsätzlich gilt:

  • Bestandsimmobilien: Unterliegen in der Regel der spanischen Grunderwerbsteuer (ITP), wobei die jeweils geltenden Regelungen der Balearen zu berücksichtigen sind.

  • Neubauten vom Bauträger: Unterliegen üblicherweise der Mehrwertsteuer (IVA); zusätzlich kann die Stempelsteuer (AJD) anfallen.

  • Weitere Kosten: Dazu können Notar, Grundbuch, unabhängige Rechtsberatung, technische Prüfungen und gegebenenfalls Kosten für eine Finanzierung gehören.


Die konkrete Steuerbelastung hängt von der Immobilie und der jeweiligen Transaktion ab. Lassen Sie die voraussichtlichen Erwerbsnebenkosten deshalb individuell berechnen, bevor Sie sich verbindlich festlegen.


Laufende Kosten eines Zweitwohnsitzes


Planen Sie außerdem ein Budget für:

  • Grundsteuer (IBI) und gegebenenfalls weitere kommunale Abgaben.

  • Gebäude- und Hausratversicherung.

  • Strom, Wasser, Internet und sonstige Versorgungsleistungen.

  • Gemeinschaftskosten bei Eigentumswohnungen oder gemeinschaftlichen Anlagen.

  • Garten- und Poolpflege.

  • Reinigung und Vorbereitung vor Ihrer Anreise.

  • Reparaturen und regelmäßige Instandhaltung.

  • Kontrolle und Betreuung der Immobilie während Ihrer Abwesenheit.


Eine Villa mit Pool und Garten verursacht einen anderen Pflegeaufwand als eine Wohnung. Bei einer Finca können zusätzliche Anforderungen entstehen, etwa bei Zufahrten, privaten Versorgungsanlagen oder größeren Außenflächen.


Mein Rat: Erstellen Sie bereits vor dem Kauf eine realistische jährliche Kostenübersicht. So können Sie besser beurteilen, welche Immobilie langfristig zu Ihrem Budget passt.


4. Immobilienkauf aus dem Ausland: Gute Vorbereitung spart Zeit


Auch wenn Sie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben, können Sie grundsätzlich eine Immobilie auf Mallorca erwerben. Damit der Kaufprozess reibungslos verläuft, sollten Sie die erforderlichen Unterlagen und finanziellen Abläufe frühzeitig organisieren.


Je nach persönlicher Situation können folgende Punkte relevant sein:

  • Beantragung einer spanischen Ausländeridentifikationsnummer (NIE), soweit erforderlich.

  • Bereitstellung der erforderlichen Identitäts- und Herkunftsnachweise.

  • Planung der Überweisung des Kaufpreises.

  • Eröffnung eines spanischen Bankkontos, wenn dies für Ihre Abwicklung sinnvoll oder notwendig ist.

  • Prüfung einer möglichen Immobilienfinanzierung.

  • Erteilung einer notariellen Vollmacht, falls Sie bestimmte Schritte nicht persönlich auf Mallorca erledigen können.


Welche Unterlagen tatsächlich benötigt werden, hängt von Ihrer Nationalität, Ihrem steuerlichen Wohnsitz, der Eigentümerstruktur und den Anforderungen der beteiligten Stellen ab.


Wenn Sie gezielt in Pollença kaufen möchten, finden Sie auf unserer Seite Immobilie in Pollença als Ausländer kaufen weitere Informationen für internationale Käufer.


Internationale Überweisungen rechtzeitig organisieren


Wenn sich Ihr Kaufkapital auf einem Konto außerhalb Spaniens befindet, sollten Sie Überweisungen und gegebenenfalls einen Währungswechsel frühzeitig planen.


Klären Sie Gebühren, Wechselkurse, Bearbeitungszeiten und mögliche Nachweise zur Herkunft des Geldes mit Ihrer Bank oder einem spezialisierten Anbieter.


Gerade bei größeren Beträgen ist es sinnvoll, ausreichend Zeit einzuplanen. Verzögerungen bei der Geldüberweisung können ansonsten die Vorbereitung des Notartermins erschweren.


5. Rechtliche, bauliche und planungsrechtliche Prüfung vor dem Kauf


Eine Immobilie kann bei der Besichtigung überzeugen und dennoch Fragen aufwerfen, die erst bei genauerer Prüfung sichtbar werden.


Deshalb sollten Sie vor einer verbindlichen Kaufentscheidung die rechtlichen, baulichen und planungsrechtlichen Verhältnisse der Immobilie untersuchen lassen.


Dazu gehören insbesondere:

  • Eigentumsverhältnisse und mögliche Belastungen im Grundbuch.

  • Übereinstimmung zwischen Grundbuch, Kataster und tatsächlichem Bestand.

  • Planungsrechtlicher Status und Zulässigkeit vorhandener Gebäude.

  • Vorhandene Genehmigungen und relevante Unterlagen.

  • Zustand der Bausubstanz, der technischen Anlagen und der Außenbereiche.

  • Offene Kosten oder sonstige Verpflichtungen, die den Erwerb beeinflussen können.

  • Vertragsbedingungen, Fristen und Folgen einer Nichterfüllung.


Besonders bei älteren Häusern, ländlichen Fincas und Immobilien mit mehreren Umbauphasen sollte genau geprüft werden, welche Gebäudeteile dokumentiert sind und welche rechtlichen Voraussetzungen für die beabsichtigte Nutzung gelten.


Ein Eintrag im Kataster allein beweist nicht, dass sämtliche Gebäude oder Erweiterungen baurechtlich genehmigt sind.


Eine gründliche Prüfung kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und spätere Überraschungen zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Due Diligence beim Immobilienkauf auf Mallorca: Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten.


6. Ganzjährige Nutzbarkeit: Wie komfortabel ist die Immobilie wirklich?


Viele Käufer konzentrieren sich zunächst auf die Sommermonate. Wenn Sie Ihr zweites Zuhause jedoch auch im Frühjahr, Herbst oder Winter nutzen möchten, sollten Sie die Immobilie ganzjährig beurteilen.


Wichtige Kriterien sind:

  • Ausrichtung und natürliche Belichtung.

  • Dämmung und Qualität der Fenster.

  • Belüftung und mögliche Feuchtigkeitsprobleme.

  • Heizungs- und Klimatisierungsmöglichkeiten.

  • Internetverbindung und Voraussetzungen für mobiles Arbeiten.

  • Erreichbarkeit und Nähe zu wichtigen Dienstleistungen.


Gerade bei älteren Häusern können Feuchtigkeit, unzureichende Dämmung oder ungünstige Fensterlösungen den Wohnkomfort beeinträchtigen.


Auch Außenflächen sollten zu Ihrem Lebensstil passen. Eine sonnige Terrasse oder ein Garten kann den Aufenthalt bereichern, bedeutet aber zugleich zusätzlichen Pflegeaufwand.

Die passende Immobilie muss nicht die größte oder technisch aufwendigste sein. Sie sollte vor allem zu der Zeit passen, die Sie auf Mallorca verbringen möchten.


7. Steuerliche Aspekte für Eigentümer mit Wohnsitz im Ausland


Der Erwerb einer Immobilie auf Mallorca führt nicht automatisch dazu, dass Sie in Spanien steuerlich ansässig werden. Die steuerliche Ansässigkeit richtet sich nach den einschlägigen gesetzlichen Kriterien und Ihren persönlichen Umständen, nicht allein nach dem Besitz eines Hauses.


Als Eigentümer mit steuerlichem Wohnsitz im Ausland können dennoch spanische Steuerpflichten entstehen.


Abhängig von der Nutzung der Immobilie und Ihrer individuellen Situation können unter anderem relevant sein:

  • Die Besteuerung eines zugerechneten Einkommens bei bestimmten selbst genutzten oder leer stehenden städtischen Immobilien.

  • Die Besteuerung von Mieteinnahmen, wenn die Immobilie vermietet wird.

  • Steuerliche Pflichten bei einem späteren Verkauf.

  • Erforderliche Steuererklärungen und sonstige Meldepflichten.

  • Das Zusammenspiel der spanischen Steuervorschriften mit den Regelungen Ihres Wohnsitzstaates.


In bestimmten Fällen kann eine Erklärung über das spanische Formular Modelo 210 erforderlich sein. Ob und in welchem Umfang eine Pflicht besteht, muss anhand der konkreten Situation geprüft werden.


Vor dem Kauf empfiehlt sich daher die Beratung durch einen Steuerexperten mit Erfahrung in der Besteuerung nicht in Spanien ansässiger Immobilieneigentümer. Bei grenzüberschreitenden Sachverhalten sollten auch einschlägige Doppelbesteuerungsabkommen berücksichtigt werden.


Dieser Ratgeber bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung.


8. Ferienvermietung nicht ungeprüft einkalkulieren


Einige Käufer möchten ihre Zweitwohnung vermieten, wenn sie selbst nicht auf Mallorca sind. Zusätzliche Mieteinnahmen können attraktiv erscheinen, sollten aber nicht ohne vorherige Prüfung in die Kaufentscheidung einfließen.


Ob eine Immobilie für die touristische Vermietung genutzt werden darf, hängt von den geltenden Vorschriften, der Lage, der Art der Immobilie und den erforderlichen Genehmigungen ab. Je nach Objekt können unterschiedliche Einschränkungen gelten.


Gehen Sie deshalb nicht davon aus, dass eine Immobilie allein deshalb touristisch vermietet werden darf, weil sie zuvor als Ferienunterkunft angeboten wurde. Ebenso wenig sollte ungeprüft angenommen werden, dass eine vorhandene Genehmigung automatisch auf den neuen Eigentümer übergeht.


Wenn die Vermietung ein wesentlicher Bestandteil Ihrer finanziellen Planung ist, sollten Sie die Zulässigkeit vor einer verbindlichen Kaufentscheidung mit qualifizierten Fachleuten klären.


Eine Immobilie sollte auch dann zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passen, wenn sich eine touristische Vermietung als nicht möglich erweist.


9. Wer kümmert sich um die Immobilie, wenn Sie nicht da sind?


Ein Zweitwohnsitz benötigt Aufmerksamkeit, selbst wenn Sie ihn nur einige Wochen im Jahr nutzen.


Vor dem Kauf sollten Sie überlegen, wie die Immobilie während Ihrer Abwesenheit kontrolliert und instand gehalten werden kann.


Je nach Objekt können folgende Leistungen sinnvoll sein:

  • Regelmäßige Kontrollbesuche.

  • Reinigung vor Ihrer Anreise.

  • Garten- und Poolpflege.

  • Kontrolle von Feuchtigkeit und Belüftung.

  • Überwachung technischer Anlagen und Versorgungsleitungen.

  • Koordination notwendiger Reparaturen.

  • Vorbereitung des Hauses nach längeren Leerstandszeiten.


Ein frühzeitig entdeckter Wasserschaden oder ein technisches Problem kann größere Folgeschäden verhindern.


Auch die Erreichbarkeit der Immobilie und die Verfügbarkeit zuverlässiger Dienstleister vor Ort spielen eine Rolle. Das gilt insbesondere für ländliche Anwesen, bei denen die Pflege häufig umfangreicher ist als bei einer Wohnung.


Diese organisatorischen Fragen gehören zur langfristigen Planung eines Zweitwohnsitzes und sollten nicht erst nach dem Kauf berücksichtigt werden.


10. Mit den richtigen Fachleuten sicherer entscheiden


Wer eine Immobilie aus dem Ausland kauft, muss häufig Besichtigungen, Dokumente, Verhandlungen und Prüfungen aus der Ferne koordinieren.


Ein gut abgestimmtes Team kann dabei helfen, den Prozess übersichtlicher zu gestalten und die einzelnen Aufgaben klar zu verteilen.


Je nach Immobilie und Transaktion können folgende Fachleute sinnvoll sein:

  • Ein unabhängiger Rechtsanwalt mit Erfahrung im spanischen Immobilienrecht.

  • Ein Steuerberater mit Kenntnissen der Besteuerung internationaler Käufer.

  • Ein Architekt oder qualifizierter Bausachverständiger zur Prüfung baulicher und planungsrechtlicher Fragen.

  • Ein Notar zur Beurkundung des Kaufvertrags.

  • Ein Immobilienberater mit fundierter Kenntnis des lokalen Marktes.


Wenn Sie eine persönliche Begleitung bei der Suche, Bewertung und Verhandlung wünschen, erfahren Sie mehr über meinen Service als Käufermakler auf Mallorca.


Ich unterstütze Sie dabei, passende Immobilien zu identifizieren, Angebote objektiv miteinander zu vergleichen und den Kaufprozess auf Ihre Ziele auszurichten. Rechtliche, steuerliche und technische Prüfungen sollten dabei von den jeweils qualifizierten Fachleuten vorgenommen werden.


11. Ein strukturierter Weg zum passenden Zweitwohnsitz


Bevor Sie sich für eine Immobilie entscheiden, empfiehlt sich ein klarer Ablauf:

  1. Persönliche Prioritäten festlegen. Definieren Sie Nutzung, Lage und wesentliche Anforderungen.

  2. Gesamtbudget berechnen. Berücksichtigen Sie Erwerbsnebenkosten, laufende Ausgaben und mögliche Renovierungen.

  3. Wohnlagen vergleichen. Prüfen Sie Infrastruktur, Erreichbarkeit, Umgebung und Lebensstil.

  4. Passende Immobilien auswählen. Konzentrieren Sie sich auf Objekte, die Ihre wichtigsten Kriterien erfüllen.

  5. Unterlagen und Risiken prüfen lassen. Klären Sie rechtliche, bauliche und planungsrechtliche Fragen.

  6. Vertrag vor der Unterschrift verstehen. Prüfen Sie Bedingungen, Fristen und mögliche Folgen einer Nichterfüllung.

  7. Die Zeit nach dem Kauf planen. Organisieren Sie Steuerfragen, Instandhaltung und Betreuung während Ihrer Abwesenheit.


Ein strukturierter Prozess kann nicht jedes Risiko ausschließen. Er hilft jedoch dabei, fundierter zu entscheiden und wichtige Aspekte nicht zu übersehen.


Fazit: Ein Zweitwohnsitz, der wirklich zu Ihnen passt


Ein zweites Zuhause auf Mallorca kann eine wertvolle Bereicherung des eigenen Lebens sein. Damit die Entscheidung langfristig Freude bereitet, sollten Sie jedoch nicht allein nach Optik und Lage entscheiden.


Wichtig sind auch die tatsächlichen Erwerbs- und Unterhaltskosten, die rechtliche Situation der Immobilie, die ganzjährige Nutzbarkeit und der Aufwand für die Betreuung während Ihrer Abwesenheit.


Der Norden Mallorcas bietet dafür unterschiedliche Möglichkeiten: von traditionellen Stadthäusern in Pollença über Immobilien am Meer in Port de Pollença bis zu ruhig gelegenen Häusern bei Cala Sant Vicenç und ländlichen Fincas mit viel Privatsphäre.


Welche Immobilie die richtige ist, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen, Ihrer geplanten Nutzung und Ihrem Budget ab.


Sie möchten einen Zweitwohnsitz auf Mallorca kaufen?

Wenn Sie eine Immobilie in Pollença, Port de Pollença, Cala Sant Vicenç oder einer anderen Lage im Norden Mallorcas suchen, unterstütze ich Sie gerne dabei, Ihre Anforderungen zu definieren, Wohnlagen zu vergleichen und eine gezielte Suche zu organisieren.


Erfahren Sie mehr über meinen Service als Käufermakler auf Mallorca und teilen Sie mir mit, welche Art von Immobilie Sie suchen.


Denn eine gute Kaufentscheidung beginnt nicht mit einem schönen Exposé, sondern mit einem klaren Verständnis Ihrer Bedürfnisse und einer sorgfältigen Prüfung der passenden Immobilie.

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